Fishing for Compliments

Montag, 24. Juni 2013

Ein überraschendes und dazu noch wirklich intelligent und witzig formuliertes Kompliment am gestrigen Tag hat mich mal zum Überlegen gebracht. Egal wie kurz und knapp, macht ein Kompliment direkt doch ein bisschen strahlender, selbstbewusster, sich besser fühlender. Sozusagen, die Erdbeere auf dem Sahnehäubchen, dazu noch mit Schokolade drauf ;-) Ist auch eigentlich gar nicht so schwer, das mit den Komplimenten.

Heute habe ich mir dann mal die Menschen bei uns im Hotel noch genauer als sonst angesehen. Ist in der Tat so: An jedem Menschen gibt es etwas Schönes. Ob Ausstrahlung, Artikulation, Intelligenz, Wortwitz, Charme, Witz, körperliche Attraktivität wie schöne Augen, tolle Unterarme, super Proportionen, klasse Frisur etc. Die Liste ist endlos, je nach Geschmack. Nur komisch, wir Frauen reagieren selbst auf Komplimente oder einfache ehrliche positive Kommentare meist selbstkritisch. Auch gestern in einer super Boutique in Bernkastel-Kues probiert eine Kundin ein Shirt an und sah einfach sagenhaft aus. Ihr Kommentar: man sieht die Speckröllchen. “Können wir das mal lassen?” war der Kommentar von einer Leserin des Montagsinterviews mit mir bei Bemerkung meines Bäuchlein. Genau, können wir das mal lassen Die Kundin hat das Shirt gekauft und ist glücksstrahlend von dannen.
Ich mag mal meinen, dass es doch auch viel an dem weltfremden Bild liegt, was so manche Männer von Frauen haben. Da verwechselt doch so mancher eine 16jährige Göre von GNTM, die mit Make up und Klamotten auf faltenfreie und superbodymäßige 30 Jahre gestylt wird, mit einer mitten im Leben stehenden “echten” Frau, die ihr Geld selbst verdient, ein oder mehrere Kinder groß zieht, sich um alles, was den Haushalt betrifft, kümmert, und dann bitte genauso gestylt und strahlend durch 60 Minuten an 24 Stunden an 365 Tagen lachen muss.

Hier mal einige Tipps, was doch eine solche “echte” Frau tatsächlich zum Strahlen bringt.
PS: Könnte sein, dass es mindestens genauso anstrengend ist, wie das was die Frau leistet.
PPS: Könnte aber auch sein, dass noch ein paar Kinder mehr entstehen ;-)
PPPS: Kann aber auch sein, dass Mann sich übergeben muss.

1. Sie morgens mal mit einem Herz aus Schaum auf der Motorhaube überraschen.
2. Sie ist beim Friseur? Schicken Sie doch mal jemand rein mit einer Handvoll Wunderkerzen und einer Karte nach dem Motto “Für Dich würde ich alle Sterne vom Himmel holen”.
3. Sie ist beim Shopping? Streuen Sie doch mal massig rote Rosen über ihr Auto.
4. Wie wäre es mit einer Paketzustellung? Einem riesigen Paket voller Luftballons mit Botschaften.
5. Einer kurzen Mail, jeden Tag. Es sollte einem immer was Nettes einfallen.
6. Eine Monatspackung mit ihrer Lieblingssüßigkeit (aber bitte ohne Hinweis auf das nächste Fitnessstudio)
7. Ein Zettel an der Windschutzscheibe, wenn sie von der Arbeit kommt.

Und diese Ideen sind alle von Männern selbst aus dem realen Leben, mein Strahlen war Beweis dafür :-)

Wer´s so richtig dekadent haben möchte, kann natürlich auch einen Wellnessurlaub mit unserem
LifeStyle Love Paket zusätzlich verschenken.

Das Wichtigste ist aber nach wie vor die tägliche Aufmerksamkeit.

Leicht verliebt

Donnerstag, 13. Juni 2013

Vom großen Indianer zum kleinen Bayern? Das ist mal eine Frage. Nachdem mir jemand meinen großen Weißen kaputt gefahren hat und dieser in der Werkstatt weilt, dachte ich mir: gute Gelegenheit, um mal den kleinen 1er BMW zu testen. Was für eine Überraschung.

Das Grinsen wollte gar nicht mehr aus meinem Gesicht. Zwar mit Gangschaltung etwas unpraktikabel mit High Heels und lästig in der Stadt. Aber auf der Autobahn: der Hammer. Ein bisschen antippen und zack, auf 200. Natürlich schnell wieder abgebremst. Denn mit schlafendem Kind und Hund im Auto muss Frau sich etwas zurück nehmen.
Da ich meine normalerweise 3,5 Tonnen mit etwas mehr Kraft bremsen muss, bin ich bei dem Kleinen fast durch die Scheibe geflogen ;-)

Hat aber trotzdem höllisch Spaß gemacht. So ein ursprüngliches Straßenfeeling. Das habe ich nur vor Jahren bei meinem Porsche gefühlt.
Sehr sportlich. Perfekt beim Einparken. Im Kofferraum trotzdem genug Platz. Super Beschleunigung und echt chic.

Möglicherweise mein neues Auto…

Ein Dreisatz Problem

Dienstag, 21. Mai 2013

Lehrgespräch einmal anders für unsere Hotelfachauszubildenden. Oder: Wie eine mathematische Aufgabe 2 mal 3 Mitarbeiter im Vital- & Wellnesshotel Zum Kurfürsten zum Kugeln vor Lachen bringt.

Hintergrund: Wir haben mal geprüft, ob unsere Azubis Waren mit 7% MwSt. für eine Zimmerrechnung mit korrektem Nettobetrag und 19% MwSt. umrechnen können.
Aufgefallen war, dass eine Auszubildende hier auf einen absolut nicht nachvollziehbaren Betrag kam. Wir schwankten dann zwischen Beträgen von 15,14 Eur bis zu über 17 Eur.
Mir wurden diverse Möglichkeiten aufgezeigt, was man denn alles für Formeln in der Berufsschule, auf dem Gymnasium, beim Studium etc. von den Lehrern zum Berechnen erhalten habe.
Schlussendlich waren wir irgendwann soweit, dass ich nur noch “Wer bietet mehr?” gerufen habe. Zu dem Zeitpunkt haben wir uns schon vor Lachen gekringelt.

Ergebnis: Ich habe den Auszubildenden vorgerechnet wie ein Unternehmer denkt - nämlich Netto plus MwSt. - da hat es dann auch mit dem korrekten Dreisatz geklappt.

Selbst unsere jüngste Auszubildende hat´s dann versucht. Sie kam in dem Fall auf Eur 16,60 (was immer noch falsch war) und meinte, dass sei die richtige Summe.
Meine Frage dazu: Und warum haben Sie dann dem Gast Eur 15,92 belastet :-)

Heute dann endlich das Feedback. Es wurde in der Berufsschule nachgefragt und siehe da: Die Chefin hat doch wirklich und wahrhaftig richtig gerechnet
und alles war nur ein Irrtum.

Ein bisschen Ernst steckt aber doch dahinter.
Denn: haben nur die Mathelehrer unserer Generation dies schon im 6. Schuljahr gelehrt?
Wie sieht die Zukunft aus, wenn sechs Personen, alle mit Schulabschluss, Hochschulabschluss einen einfachen Dreisatz nicht
korrekt berechnen können?
Welche Verantwortung haben die Schulen?
Oder liegt mittlerweile doch alles an den Eltern?
Muss ein Ausbildungsbetrieb wirklich bei solchen Basics schon anfangen?

Graue Schatten und -schattierungen Teil I

Dienstag, 14. Mai 2013

Zum ersten Mal habe ich von einem Freund von dem vermeintlich weltbesten Erotikroman aller Zeiten erfahren. Shades of Grey Band I. Eigentlich nur deswegen, weil er sich wunderte, dass dieses Buch überall in Kleinkind- und Teenieblickfeld direkt ganz vorne auf den Verkaufstischen der Bücherläden thronte. Mal kurz bei Amazon reingeschaut. Klingt wie ein Softporno mit anspruchsvolleren Dialogen. Uninteressant. Bis...

Auf einmal wurde man überall mit diesem Buch konfrontiert.

In einem Bekleidungsgeschäft wurde es mir zum Verleih angeboten, weil es derart gut geschrieben sei. Im gleichen Moment, als ein Mann, der mein Opa hätte sein können (ich bin 40!), mit eben diesem Buch unterm Arm den Laden betrat und mir das Buch richtiggehend ans Herz legte.

In dem Moment schwor ich mir niemals Shades of Grey zu lesen. Denn zu dieser Stylegruppe wollte ich einfach nicht gehören.

Nun begegnet einem dieser literarisch scheinbar so relevante Erotikroman sogar bei geschäftlichen Meetings, bei Diskussionen mit den Mitarbeitern im Hotel.
Also Personenkreise, die mit Sicherheit sonst nie über Vibratoren, sexuelle Gewohnheiten, sonstige Toys und ähnliche Literatur diskutieren.

Und, ich glaubte es kaum:

Sogar ein Hotelbewertungsportal schrieb einen ausführlichen Artikel im Magazin über die aus dem Buch scheinbar deutliche Tendenz der weiblichen Bevölkerung auf
der Suche nach männlicher Dominanz und Züchtigung zu sein.

Nun bin ich grade bei Amazon, habe die erste Rezension gelesen. Mich schier kaputt gelacht über den Kommentar von Julia Legner.
Die da u.a. schrieb: ...wie eine Klosterschülerin errötet, ihrem Traummann aber DANN beim aller aller ersten Mal den Chrom von der Stoßstange lutscht. Ist klar…!

Jetzt lade ich mir diesen Shades of Grey Kram mal als Band I auf meinen Kindle und dann lesen Sie hier bestimmt nochmal davon ;-)

Massagen mit Happy End

Montag, 13. Mai 2013

Ein neuer Trend aus den östlichen Ländern scheinen Massagen mit so genanntem Happy End zu sein. Bei uns im Vital- & Wellnesshotel Zum Kurfürsten hat eigentlich jede Massage ein Happy End. Ein Happy End in Form von Glücksgefühlen, Entspannung, Wohlbefinden und einem Schub neuer Energie.

Professionalität bedeutet aber nicht, alles zu akzeptieren was der Gast sich wünscht.

Dass es mal passiert, dass beim Jingsai-Paarspiel das Paar sich partout nicht gegenseitig peelen möchte. Der Mann auch nicht den angebotenen Einmalslip anziehen möchte und wir dann vor einem nackten Mann knien und die Beine peelen… Ok, als Profis machen wir das locker. Dass es einem Gast mal passiert, dass er bei einer sehr entspannenden Fächerpinselmassage gewisse Reaktionen zeigt. Das sehen wir gar nicht. Oder ein Gast zu einer Kopfmassage splitterfasernackt kommt und auch keinen Einmalslip mag. Wir wissen ja, wie man Handtücher und Decken platziert :-)
Passiert auch mal, dass wir in gewisse Situationen in der Sauna mit unserem Wellness-Entertainment platzen, oder beim Abschließen des Poolbereiches ein bisschen stören.

Manche Gäste verwechseln jedoch bedauerlicherweise Wellness mit einer ganz anderen Art der Entspannung.
Daher gibt es bei uns für solche Fälle einen Drei-Stufen-Plan.
Stufe 1: Der Gast fragt nach einem Happy End mit eindeutigen Hinweisen. Die Therapeutin überhört dies einfach und macht die Massage oder Körperbehandlung professionell weiter.
Stufe 2: Der Gast lässt nicht locker und die Therapeutin fühlt sich bedrängt. Hier hat sie die Wahl den Gast nochmal dezent darauf hinzuweisen, dass wir diese Dienstleistung nicht anbieten.
Oder je nach Bedrängnis kann sie auch direkt zu Stufe 3 wechseln.
Stufe 3: Die Therapeutin bricht die Behandlung ruhig und freundlich ab. Mit dem Hinweis, dass hier wohl ein Missverständnis bezüglich der gebuchten Leistungen besteht. Bittet den Gast sich anzuziehen und gerne mit der Geschäftsleitung Rücksprache zu halten. Gleicher Hinweis über das Verhalten des Gastes geht direkt von der Therapeutin zur Geschäftsleitung.
Ein Abbruch aus diesen Gründen berechtigt nicht zu einer Erstattung der Behandlungskosten.

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Inspiration

Drei Leben, eine Beziehung

Jede Beziehung braucht drei Leben: Eines für Ihn. Eines für Sie. Eines für Beide.

Das finde ich doch mal auf den Punkt gebracht. Kann ich mich selbst entfalten und bin ganz eins mit mir, habe ich gute Laune für gemeinsame Höhen und genug Kraft für die Tiefen.

Lotus

Aufgeschnappt

Das lassen wir uns jetzt mal auf der Zunge zergehen.

Aus dem Netz gefischt:
Selten führen lange Beine über einen wohlgeformten Busen auch noch in ein hübsches Gesicht.

Eine Anmerkung der Amazon Redaktion Über die ich zufällig gestolpert bin.

Lotus

Männer

Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus, lügen auch bei anderer Gelegenheit.

Mark Twain
eigentlich Samuel Langhorne Clemens
US-amerikanischer Schriftsteller

Lotus

Stetiger Wandel

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen. (chin. Sprichwort)

Das spricht für sich.

Lotus

Mal eben schnell nebenbei

Denn im Hotel ist niemals frei! Hach, das reimt sich sogar ;-)

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt,
der lasse sich begraben.
Johann Wolfgang von Goethe

Lotus

Kultur

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen Schatten.

Das ganze Hotel hat sich schief gelacht
Über diesen Ausspruch von Karl Kraus.
Also wundern Sie sich nicht, wenn Sie
uns mal besuchen und wir haben alle
Schräglage.

Lotus

Zwei Möglichkeiten

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines.

Albert Einstein glaubt an Letzteres.
Macht auch Sinn, denn so ist das
Leben doch viel lustiger und spannender.
Nichts erwarten und doch alles bekommen.

Lotus