Tuning für die Frau

Dienstag, 14. Oktober 2014

Da bin ich doch in einem Katalog über das Produkt "Orgasmusverstärker für die Frau" - wohlgemerkt in einer Dose - gestolpert. Der erste Gedanke: Jetzt dreht sich hier auch schon alles um Sex. Ätz. Dann gesehen, dass mehrere Tütchen neben der Dose lagen. Der zweite Gedanke: Wie soll das denn gehen? Der dritte Gedanke: Das muss ich untersuchen!

Gesagt, getan. Laut Katalog soll Johanniskrautöl, Holundersaft und Lakritz drin sein.
Johanniskrautöl wirkt ja bekanntlich stimmungsaufhellend. Ok. Möglicherweise wirkt dieses tatsächlich auch nervenendenstimulierend als Gel angewendet. Es ist aber auch bekannt dafür, die Wirkung der Pille zu mindern.
Was Holundersaft nun bewirken soll, erschließt sich mir ganz und gar nicht. Entzündungshemmend, antioxidativ? Vielleicht das neue Anti-Aging unserer Geschlechtsorgane ;-)
Lakritz wird nun aus Süßholzwurzel hergestellt. Mmmmh. Mal überlegen. Was könnte das bewirken? Kann zu Bluthochdruck führen… Ah, bringt das Blut somit in Wallung, fördert vielleicht etwas die Durchblutung? Wirkt aber auch krampflösend. Ist das nicht eher kontraindikativ? Orgasmus, kein Krampf?

Und das ganze dann mit einem Tütchen Gel von 4ml Menge?

Ich glaube, das ist das größte Nonsense-Produkt, von dem ich in letzter Zeit gelesen habe.

Fazit: Frauen, sucht euch besser einen neuen Gefährten/eine Gefährtin, wenn ihr glaubt, ihr hättet so einen Unsinn nötig.

Tourismusfeindliches Deutschland - Mindestlohn, Bundesarbeitszeitgesetz und mehr

Montag, 21. Juli 2014

Als Hotelier hat man heuer kaum noch Zeit sich um das zu kümmern, was man (frau) am liebsten tut. Nämlich um die Gäste. Nein, hier in Deutschland ist das wichtigste für Hoteliers sich um Gesetze und die Einhaltung derselbigen zu kümmern. Nicht nur Hygiene, Brandschutz, Baurecht, Nachbarschaftsrecht, Arbeitssicherheit, Datensicherheit,arbeitsmedizinische Dienste sind für uns ein Thema. Ein Thema mit dem wir uns schon immer und im Interesse unserer lieben Gäste natürlich auch gerne befassen. Das reicht dem Staat aber nicht. In Rheinland-Pfalz hat das Gewerbeaufsichtsamt dann mal eben sehr erfolgreich eine förmliche bürokratische Razzia in allen Hotels und Gaststätten durchgeführt. Vermeintlich, um die Jugendlichen zu schützen... Dazu kommt nun noch der Mindestlohn.

Könnte man noch meinen, jawoll die Gewerbeaufsicht hat recht: Jugendliche müssen geschützt werden. Sie dürfen keinesfalls ausgenutzt und geknechtet werden. Ist dazu nur zu sagen, dass mir in der Umgebung von Bernkastel-Kues kein Hotel bekannt ist, welches dieses tut. Und schnell kam bei Gesprächen mit der Gewerbeaufsicht auch heraus, dass es im Prinzip nur um das Verhängen von Bußgeldern geht. Werden die Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht möglicherweise mit Provisionen belohnt?
Denn das Wohl der Jugendlichen steht nicht im Vordergrund. Ein Jugendlicher muss 1 Stunde Pause machen. Ob er während dieser im Wald rumlaufen muss, weil 1 Stunde Rumsitzen zu langweilig ist, dabei Zigaretten ohne Ende konsumiert, oder einem minderjährigen Mädel vielleicht was passiert - egal. Ob im Supermarkt Alkohol gekauft und konsumiert wird - egal. Ob nach Dienstschluss Ewigkeiten auf den nächsten Bus gewartet werden muss, oder auf die Eltern, die, obwohl im gleichen Hotel beschäftigt, die Strecke dann wegen fast unmöglich anpassbaren Dienstzeiten doppelt fahren müssen - egal. Auch wenn ein Geben und Nehmen zwischen Eltern, Jugendlichen und Betrieb herrscht. Der Staat mischt sich ein. Eltern und Jugendliche haben nichts zu sagen. Das Gesetz muss eingehalten werden. Ein Gesetz aus dem Jahr anno dazumal.
Dazu dann noch das Mutterschutzgesetz, aufgrund dessen man als Arbeitgeber lieber einer Mutter, der es eigentlich gut geht, ein Beschäftigungsverbot ausspricht, damit man ja keine Probleme mit dem Gewerbeaufsichtsamt bekommt. Und um zu verhindern, dass mal als Arbeitgeber noch für eine eventuelle Fehlgeburt rechtlich tangiert wird.
Auch der Mindestlohn dient nicht dazu deutsche Hotels in der EU wettbewerbsfähig zu gestalten. Ab 1.1.2015 muss jeder Arbeitnehmer, der in Deutschland arbeitet, auch von ausländischen Firmen, den Mindestlohn erhalten. Hoteliers, die, wenn innovativ und immer am Puls der Zeit, ständig renovieren, modernisieren, ihre Fensterreinigung professionell ausführen lassen, auf alle möglichen Wartungsarbeiten, wie Brandschutz, Sicherheit technischer Einrichtungen etc., auf externe Firmen angewiesen sind und mit diesen somit Werk- oder Dienstverträge abschließen, müssen künftig nochmal mehr aufpassen. Am Besten von allen Partnerfirmen schnellstmöglich eine amtliche Bescheinigung vorlegen lassen, die bescheinigt, dass die entsprechenden, für die jeweiligen Branchen gültigen, Mindestlohnvereinbarungen eingehalten werden.

Klingt alles sehr sozial und arbeitnehmerfreundlich. Ist es aber nicht. Denn der Regierung ist durchaus bewusst, dass die Einführung des Mindestlohnes für viele Arbeitnehmer netto WENIGER bedeutet.
Denn steuer- und sozialversicherungsfreie Zuschläge sind nicht für jedes Unternehmen Pflicht. Und wenn man einen guten Rechtsanwalt beauftragt, sind viele Klauseln im Arbeitsvertrag betreffend Gehalt so geschickt formuliert, dass man als Arbeitgeber auch mit dem Mindestlohn spielen kann.

Dazu noch eine MwSt., die in der gleichen Branche im europäischen Ausland deutlich geringer ist.

Die Fragen, die man sich stellen muss:
Soll es in Deutschland nur noch die großen Mittelständler und die Großunternehmer, vor allem in der Hotellerie und Gastronomie, geben? Soll der untere Mittelstand verschwinden? Die kleinen Gasthöfe, die 3-4 Sterne Hotels, kleine Restaurants?
Soll die Lust auf die Selbstständigkeit in diesen Branchen erstickt werden, braucht man doch für das tägliche Geschäft mittlerweile mehrere Rechtsanwälte mit unterschiedlichen Fachgebieten?
Soll der ursprüngliche, persönliche, durch die selbstständigen Gastgeber gelebte, Tourismus und die weltberühmte Gastfreundschaft Deutschlands erstickt werden?

Machen wir morgen weiter, für unsere Gäste, weil wir Gastgeber aus Leidenschaft sind? Auch diese Frage kann ich mit einem eindeutigen JA beantworten.

Fishing for Compliments

Montag, 24. Juni 2013

Ein überraschendes und dazu noch wirklich intelligent und witzig formuliertes Kompliment am gestrigen Tag hat mich mal zum Überlegen gebracht. Egal wie kurz und knapp, macht ein Kompliment direkt doch ein bisschen strahlender, selbstbewusster, sich besser fühlender. Sozusagen, die Erdbeere auf dem Sahnehäubchen, dazu noch mit Schokolade drauf ;-) Ist auch eigentlich gar nicht so schwer, das mit den Komplimenten.

Heute habe ich mir dann mal die Menschen bei uns im Hotel noch genauer als sonst angesehen. Ist in der Tat so: An jedem Menschen gibt es etwas Schönes. Ob Ausstrahlung, Artikulation, Intelligenz, Wortwitz, Charme, Witz, körperliche Attraktivität wie schöne Augen, tolle Unterarme, super Proportionen, klasse Frisur etc. Die Liste ist endlos, je nach Geschmack. Nur komisch, wir Frauen reagieren selbst auf Komplimente oder einfache ehrliche positive Kommentare meist selbstkritisch. Auch gestern in einer super Boutique in Bernkastel-Kues probiert eine Kundin ein Shirt an und sah einfach sagenhaft aus. Ihr Kommentar: man sieht die Speckröllchen. “Können wir das mal lassen?” war der Kommentar von einer Leserin des Montagsinterviews mit mir bei Bemerkung meines Bäuchlein. Genau, können wir das mal lassen Die Kundin hat das Shirt gekauft und ist glücksstrahlend von dannen.
Ich mag mal meinen, dass es doch auch viel an dem weltfremden Bild liegt, was so manche Männer von Frauen haben. Da verwechselt doch so mancher eine 16jährige Göre von GNTM, die mit Make up und Klamotten auf faltenfreie und superbodymäßige 30 Jahre gestylt wird, mit einer mitten im Leben stehenden “echten” Frau, die ihr Geld selbst verdient, ein oder mehrere Kinder groß zieht, sich um alles, was den Haushalt betrifft, kümmert, und dann bitte genauso gestylt und strahlend durch 60 Minuten an 24 Stunden an 365 Tagen lachen muss.

Hier mal einige Tipps, was doch eine solche “echte” Frau tatsächlich zum Strahlen bringt.
PS: Könnte sein, dass es mindestens genauso anstrengend ist, wie das was die Frau leistet.
PPS: Könnte aber auch sein, dass noch ein paar Kinder mehr entstehen ;-)
PPPS: Kann aber auch sein, dass Mann sich übergeben muss.

1. Sie morgens mal mit einem Herz aus Schaum auf der Motorhaube überraschen.
2. Sie ist beim Friseur? Schicken Sie doch mal jemand rein mit einer Handvoll Wunderkerzen und einer Karte nach dem Motto “Für Dich würde ich alle Sterne vom Himmel holen”.
3. Sie ist beim Shopping? Streuen Sie doch mal massig rote Rosen über ihr Auto.
4. Wie wäre es mit einer Paketzustellung? Einem riesigen Paket voller Luftballons mit Botschaften.
5. Einer kurzen Mail, jeden Tag. Es sollte einem immer was Nettes einfallen.
6. Eine Monatspackung mit ihrer Lieblingssüßigkeit (aber bitte ohne Hinweis auf das nächste Fitnessstudio)
7. Ein Zettel an der Windschutzscheibe, wenn sie von der Arbeit kommt.

Und diese Ideen sind alle von Männern selbst aus dem realen Leben, mein Strahlen war Beweis dafür :-)

Wer´s so richtig dekadent haben möchte, kann natürlich auch einen Wellnessurlaub mit unserem
LifeStyle Love Paket zusätzlich verschenken.

Das Wichtigste ist aber nach wie vor die tägliche Aufmerksamkeit.

Leicht verliebt

Donnerstag, 13. Juni 2013

Vom großen Indianer zum kleinen Bayern? Das ist mal eine Frage. Nachdem mir jemand meinen großen Weißen kaputt gefahren hat und dieser in der Werkstatt weilt, dachte ich mir: gute Gelegenheit, um mal den kleinen 1er BMW zu testen. Was für eine Überraschung.

Das Grinsen wollte gar nicht mehr aus meinem Gesicht. Zwar mit Gangschaltung etwas unpraktikabel mit High Heels und lästig in der Stadt. Aber auf der Autobahn: der Hammer. Ein bisschen antippen und zack, auf 200. Natürlich schnell wieder abgebremst. Denn mit schlafendem Kind und Hund im Auto muss Frau sich etwas zurück nehmen.
Da ich meine normalerweise 3,5 Tonnen mit etwas mehr Kraft bremsen muss, bin ich bei dem Kleinen fast durch die Scheibe geflogen ;-)

Hat aber trotzdem höllisch Spaß gemacht. So ein ursprüngliches Straßenfeeling. Das habe ich nur vor Jahren bei meinem Porsche gefühlt.
Sehr sportlich. Perfekt beim Einparken. Im Kofferraum trotzdem genug Platz. Super Beschleunigung und echt chic.

Möglicherweise mein neues Auto…

Ein Dreisatz Problem

Dienstag, 21. Mai 2013

Lehrgespräch einmal anders für unsere Hotelfachauszubildenden. Oder: Wie eine mathematische Aufgabe 2 mal 3 Mitarbeiter im Vital- & Wellnesshotel Zum Kurfürsten zum Kugeln vor Lachen bringt.

Hintergrund: Wir haben mal geprüft, ob unsere Azubis Waren mit 7% MwSt. für eine Zimmerrechnung mit korrektem Nettobetrag und 19% MwSt. umrechnen können.
Aufgefallen war, dass eine Auszubildende hier auf einen absolut nicht nachvollziehbaren Betrag kam. Wir schwankten dann zwischen Beträgen von 15,14 Eur bis zu über 17 Eur.
Mir wurden diverse Möglichkeiten aufgezeigt, was man denn alles für Formeln in der Berufsschule, auf dem Gymnasium, beim Studium etc. von den Lehrern zum Berechnen erhalten habe.
Schlussendlich waren wir irgendwann soweit, dass ich nur noch “Wer bietet mehr?” gerufen habe. Zu dem Zeitpunkt haben wir uns schon vor Lachen gekringelt.

Ergebnis: Ich habe den Auszubildenden vorgerechnet wie ein Unternehmer denkt - nämlich Netto plus MwSt. - da hat es dann auch mit dem korrekten Dreisatz geklappt.

Selbst unsere jüngste Auszubildende hat´s dann versucht. Sie kam in dem Fall auf Eur 16,60 (was immer noch falsch war) und meinte, dass sei die richtige Summe.
Meine Frage dazu: Und warum haben Sie dann dem Gast Eur 15,92 belastet :-)

Heute dann endlich das Feedback. Es wurde in der Berufsschule nachgefragt und siehe da: Die Chefin hat doch wirklich und wahrhaftig richtig gerechnet
und alles war nur ein Irrtum.

Ein bisschen Ernst steckt aber doch dahinter.
Denn: haben nur die Mathelehrer unserer Generation dies schon im 6. Schuljahr gelehrt?
Wie sieht die Zukunft aus, wenn sechs Personen, alle mit Schulabschluss, Hochschulabschluss einen einfachen Dreisatz nicht
korrekt berechnen können?
Welche Verantwortung haben die Schulen?
Oder liegt mittlerweile doch alles an den Eltern?
Muss ein Ausbildungsbetrieb wirklich bei solchen Basics schon anfangen?

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Inspiration

Drei Leben, eine Beziehung

Jede Beziehung braucht drei Leben: Eines für Ihn. Eines für Sie. Eines für Beide.

Das finde ich doch mal auf den Punkt gebracht. Kann ich mich selbst entfalten und bin ganz eins mit mir, habe ich gute Laune für gemeinsame Höhen und genug Kraft für die Tiefen.

Lotus

Aufgeschnappt

Das lassen wir uns jetzt mal auf der Zunge zergehen.

Aus dem Netz gefischt:
Selten führen lange Beine über einen wohlgeformten Busen auch noch in ein hübsches Gesicht.

Eine Anmerkung der Amazon Redaktion Über die ich zufällig gestolpert bin.

Lotus

Männer

Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus, lügen auch bei anderer Gelegenheit.

Mark Twain
eigentlich Samuel Langhorne Clemens
US-amerikanischer Schriftsteller

Lotus

Stetiger Wandel

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen. (chin. Sprichwort)

Das spricht für sich.

Lotus

Mal eben schnell nebenbei

Denn im Hotel ist niemals frei! Hach, das reimt sich sogar ;-)

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt,
der lasse sich begraben.
Johann Wolfgang von Goethe

Lotus

Kultur

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen Schatten.

Das ganze Hotel hat sich schief gelacht
Über diesen Ausspruch von Karl Kraus.
Also wundern Sie sich nicht, wenn Sie
uns mal besuchen und wir haben alle
Schräglage.

Lotus

Zwei Möglichkeiten

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines.

Albert Einstein glaubt an Letzteres.
Macht auch Sinn, denn so ist das
Leben doch viel lustiger und spannender.
Nichts erwarten und doch alles bekommen.

Lotus