Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit trete ich mit sofortiger Wirkung von der heute unter falschen Voraussetzungen abgeschlossenen Vertragsverlängerung in Ihrem O2 Shop in Trier zurück.
Die Vertragsverlängerung kam gemäß Rücksprache mit meinem Rechtsanwalt sowieso nicht zustande, da mir keine Vertragsnr. gegeben werden konnte und dadurch bedingt auch kein Handy ausgehündigt wurde.
Ich weise Sie bereits jetzt darauf hin, dass ich sämtliche Lastschriften zurück geben werde. Auf einen Gerichtsprozess mit Ihrer Firma freue ich mich schon. Die Presse sowie die Öffentlichkeit im Internet in unseren diversen Blogs wird sich dafür sehr interessieren.
Hintergrund:
Ich habe von Ihrer Firma ein Sony Ericsson Handy mit meinem Handy Vertrag erhalten. Bei diesem Handy ist der Akku defekt. Daher besuchte ich heute den Shop in Trier.
Auf meine Nachfrage für einen neuen Akku erklärte mir Frau Dostert, ein neuer Akku koste ca 50 Eur. Besser sei es, wenn ich einfach meinen bisherigen Vertrag verlängere und dafür würde ich kostenlos ein neues Handy erhalten.
Ich fragte mehrfach nach, ob der Vertrag genau zu den gleichen Konditionen wie bisher verlängert würde. Sie bejahte dieses mehrfach und sagte mir, ich müsse lediglich hier auf der Vertragsverlängerung unterschreiben. Das Handy würde ich dann sofort erhalten. Danach holte sie mir das neue Nokia 6700 Slide, silber. Während ich noch versuchte, das Handy zu öffnen zwecks Einsetzen des Akkus und Einsetzen meines Chips, um die Funktion prüfen, füllte sie ein weiteres Formular aus. Dieses sollte ich dann auch unterschreiben. Auf meine Frage, warum sie bei Sind sie bereits Kunde? ein Nein ankreuzte, aber dann meine alte persönliche Kundenkennzahl eintrug, erklärte sie mir, das sei so für das neue Handy. Als ich dann darauf hinwies, warum ich hier eine mtl. Rate von 10 Eur zu zahlen hätte, sagte sie mir, die hätte ich auch vorher schon gezahlt. Dieses stimmt im Übrigen definitiv nicht, wie ich jetzt zuhause feststellen konnte und Sie selbst aus meinen bisherigen Rechnungen sehen können. Erste Falschaussage der Dame. Nach Unterschrift auf dem Kundendatenblatt wollte ich das Handy einstecken. Dieses verweigerte sie mir, da der Vertrag noch nicht von der Kundenbetreuung angenommen worden sei und sie ohne Vertragsnr. kein Handy rausgeben dürfe. Ich sollte später nochmal wiederkommen. Dieses tat ich dann nach 1 Stunde. Auch hier verweigerte sie mir das Handy, da immer noch keine Vertragsnr. zugeteilt sei. Ich solle wieder kommen. Dieses tat ich wiederum nach einer Stunde. Sie verweigerte mir wieder das Handy. Ich solle nächste Woche nochmal wieder kommen. Ich teilte ihr mit, dass ich die nächsten Wochen nicht nach Trier kommen könne und die Herausgabe der Vertragsverlängerung verlange, da ich diese nur unterschrieben hatte, um ein neues funktionsfähiges Handy sofort mitnehmen zu können. Dies verweigerte sie mir und bediente andere Kunden. Also wandte ich mich absolut verärgert an H. Benhourek. Dieser teilte mir nun mit, ich habe gar keinen Vertrag mit Handy abgeschlossen. ????? Nochmal zur Erinnerung: ich war wegen einem neuen Akku in den Shop gegangen und nicht wegen einer Vertragsverlängerung. Daraufhin sagte ich ihm, das ich sofort von der Verlängerung des Vertrages zurücktrete. Woraufhin er mir mitteilte, dies ginge nicht mehr, da der Vertrag bereits abgeschlossen sei. Nun verlangte ich die Rausgabe des neuen Handys, das ja angeblich nach Vertragsannahme durch Ihre Kundenbetreuung sofort rausgegeben werden könne. H. Benhourek teilte mir dann mit, nein, eine Vertragsnr. gäbe es nicht. Aha: Der Vertrag ist angeblich bereits angenommen, aber ein Handy kann trotzdem nicht rausgegeben werden. Es ging dann noch 15 Minuten hin und her. Es wurde mehrmals von beiden genannten Angestellten Ihres Shops gesagt, es gäbe keine Vertragsnr., deswegen auch kein Handy, aber der Vertrag sei trotzdem verlängert mit einem anderen Tarif und habe nichts mit dem Handy zu tun. Einen Manager könne man nicht rufen, da der heute nicht arbeite. Da ich einen dringenden geschäftlichen Termin um 17 Uhr hatte, verließ ich um 16:15 Uhr den Shop mit dem Hinweis, dieses selbst mit der Zentrale von O2 zu regeln. Zeuge der gesamten Angelegenheit: Herr Buckermann.