Fakt ist, die Östrogenproduktion nimmt bei der Frau irgendwann ab. Schulmedizinisch werden Symptome wie Hitzewallungen, Schwitzen, Depressionen und Angstzustände häufig mit Hormon-Ersatzpräparaten behandelt.
Wichtige westliche Ratschläge zum Vermeiden von Hitzewallungen in den Wechseljahren sind natürlich:
- niedrige Raumtemperatur suchen
- Stress vermeiden
- Koffeinhaltige Getränke meiden
- Alkohol auch
- Zigaretten auch
- keine scharf gewürzten Speisen mehr
Merken Sie was? Alles Punkte, die in der TCM doch sehr auf Yang hindeuten.
Anmerkung: Kann man mal wieder sehen: Yang, das männliche, das erschaffende, ist doch nicht das Beste.
Lesen Sie unbedingt weiter. Hier gibt es jede Menge Tipps, damit es Ihnen gut geht in den Wechseljahren.
Die Traditionelle chinesische Medizin bewertet die Wechseljahre einfach als einen Bereich
des normalen Lebenskreislaufes.
Mit zunehmendem Alter lässt die Kraft des Nierenfunktionskreises nach. Das verloren gehen des Nieren Qi führt dazu, das der Mensch nicht mehr reproduktionsfähig ist. Bei der Frau geht somit in den Wechseljahren die Fruchtbarkeit verloren. Das kann zu vorübergehenden quälenden Anpassungsschwierigkeiten des gesamten Organismus führen.
Durch den Mangel an Nieren Qi kommt es auch zu einem Mangel an Bewegung und Dynamik der körpereigenen Säfte, wie Blut, Lymphe, Zwischenzellflüssigkeit, Speichel, Schweiß. Manche Frauen reagieren in den Wechseljahren auf diese massive Ansammlung der Säfte mit Übergewicht, andere mit Stockung der Säfte durch schubweises Schwitzen mit Hitzewallungen.
Wird eine Ansammlung oder Stockung der Säfte nicht therapiert, entwickeln sich Mangelsymptome wie Schlafstörungen, Taubheitsgefühl oder erhöhte Anfälligkeit für Knochenbrüche durch Osteoporose.
Säfte aktivieren auch ohne Arzneimittel. Das heißt aktiv gegen Beschwerden der Wechseljahre.
Durch sanfte Arbeit mit dem QI, zum Beispiel über QIGONG oder TAI CHI.
Einige Frauen brauchen eine kräftigere Aktivierung der Säfte durch körperliche Anstrengung, um diese wieder in Schwung zu bringen.
Stagnieren die Säfte bereits in der Peripherie, ist es notwendig durch geeigneten Sport während der Wechseljahre die Schweißbildung anzuregen. Fließt der Schweiß, ist das ein gutes Zeichen, das die Aktivierung aller Säfte stattfindet. Wichtig dabei einmal täglich für 15 bis 20 Min in Schwung kommen und nicht den Hitzewallungen in den Wechseljahren das Schwitzen überlassen. Dazu tägliche Atemübungen. Dabei sollte auf eine gute Bauchatmung geachtet werden. BeimEeinatmen muss sich der Bauch heben und die Schultern müssen unten bleiben. Unterstützend die Hände auf den Unterbauch legen. Ist der Rhythmus eingeübt, die Hände an die Nierengegend legen und die Einatmung spüren. Diese Übung täglich 10 bis 15 Minuten.
Nieren und Bauch, so die Traditionelle Chinesische Medizin, müssen gerade in den Wechseljahren vor Wind, Nässe und Kälte geschützt werden. Angemessene Kleidung ist wichtig. Leichte Selbstkontrolle: warme Handfläche auf die Körperstellen legen, um Temperaturunterschiede fest zu stellen.
Wellness in den Wechseljahren:
Ausgleichende Behandlungen, die zur Tiefenentspannung führen, wie die Therapie Balance.
Intensiv pflegende Behandlungen, die die Haut mit der nötigen Feuchtigkeit versorgen, um der Hautalterung durch Östrogenmangel vorzubeugen, und gleichzeitig Schlacken abtransportieren, wie die Lymphstimulanz Face Wake up, die Körperkonturenbehandlung Silhouette oder eine der wunderbaren Detox-Behandlungen auf unserer Beautyfarm.
Heilbehandlungen der TCM, Traditionelle Chinesische Medizin, unterstützen das Nieren Yang und führen zu einer ausgeglichenen Seele und einem Fluss der Säfte.
Ob Akupunktur, Tuina-Massagen, Kräuterbäder. Alles ist möglich, um Ihnen die Wechseljahre so angenehm zu gestalten, wie Sie es sich wünschen.
Ernährung:
Allgemein sorgt eine gesunde schlackenarme Ernährung, nicht nur in den Wechseljahren, für ein besseres Fließen von Energie und Säften stärkt die Mitte. Ist die Mitte geschwächt, zieht der Körper die Energie aus den Nieren und das Nieren Qi sinkt.
Rohkost sollte gemieden werden, besonders bei einer schwachen Verdauung. Es schwächt die Mitte und das Nieren Yang. Das Nieren Yang ist in der TCM die erwärmende und Stoffwechsel anregende Energie der Nieren.
Der erhöhte Kalziumbedarf im Alter sollte nicht durch einen erhöhten Milch oder Milchprodukte Konsum gedeckt werden. Diese führen im Körper zu einer erheblichen Feuchtigkeits – und Schleimbildung, welche die Säfte stagnieren lässt und zu einer Verschlimmerung der Wechseljahres Beschwerden führt. Eine weitere Eigenschaft der Milchprodukte ist die kühlende Wirkung auf den Körper, die Milz und Nieren so beeinflussen, das die eigene Betriebstemperatur nur schwer aufrecht erhalten werden kann. Die Mobilisation der Säfte kommt wieder ins Stocken. Einen erhöhten Kalziumanteil haben grünes Gemüse (außer Blattsalate). Davon eine Hand voll täglich, und stilles Mineralwasser mit erhöhtem Kalziumanteil.
Geeignete Lebensmittel zur Stützung der Nierenenergie und Stärkung der Mitte, nicht nur in den Wechseljahren, so das Wissen der TCM Spezialisten im Vital- und Wellnesshotel Zum Kurfürsten.
Gemüse: chinesisches Lauch, Fenchelknolle, Weißkohl, Wurzelgemüse, Meerrettich, Zwiebeln
Getreide: Hirse, Hafer, Reis, Quinoa, Amaranth
Früchte: Weintraube, Kirsche, Erdbeere, Brombeere
Hülsenfrüchte: Azukibohnen, Linsen, schwarze Sojabohnen
Samen und Nüsse: Kastanien, Lotussamen, angerösteter schwarzer Sesam, Sonnenblumenkerne, geröstete Walnüsse oder Walnusskerne in Alkohol
Fleisch und Fisch: Huhn, Hühnerleber, Lamm, Schaf, Ziege, Schweinenieren, Garnelen, Forelle, Lachs, Miesmuscheln
Gewürze und Kräuter: Sternanis, Zimtrinde, frischer Ingwer, Knoblauch, Gewürznelken, Fenchelsamen, Bockshornklee, Anis, Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Bohnenkraut, Liebstöckel, Lorbeer, Muskat, Rosmarin, Selleriewurzel, Senfsamen, Wacholder
Die Traditionelle Chinesische Medizin – TCM – rät. Vermeiden Sie unbedingt in den Wechseljahren: Tiefkühl-, Rohkost, Milchprodukte, kalte Getränke, übermäßigen Alkohol, scharfe Speisen, Mikrowellenkost, Nikotin.
Und hier treffen sich dann ja doch wieder ein wenig die Ratschläge der westlichen Schulmedizin und die Traditionelle Chinesische Medizin.