Bekennende Putz Liebhaberin
Yeah, Du liest richtig. Ich putze gerne! Denn Putzen ist gut für die Gesundheit, somit auch für die Schönheit. Und es gibt keine bessere Entspannung.
Habe grade 10 Fenster geputzt. So, dass ist grade mal die Hälfte im Haus. Und das macht Spaß. Entspannung pur. Wellness für die Seele. Dabei kann man ganz herrlich abschalten. An nichts mehr denken, außer an den Kampf gegen die Hinterlassenschaften von Vögeln und Bienen. So sauber wie das Fenster wird auch das Gehirn. Tolles Putzmittel dafür ist übrigens ein Microfasertuch mit Wasser und Indosan. Damit geht alles einfach ab. Nebenbei trainiere ich dabei noch sämtliche Armmuskeln, sowie die Schulter-, Nackenmuskulatur. Das tut Bizeps und Trizeps richtig gut. Wer richtig hohe Fenster hat oder einen Wintergarten ist klar im Vorteil. Denn dabei geht es noch die Leiter rauf und runter. Das macht einen Knackpo und feste Oberschenkel. Wer das nicht hat, kann aber auch immer zwischendurch mal die Pobacken fest anspannen. Das trainiert auch den Gluteus Maximus. Den richtigen Drive kriegt das Ganze dann noch mit guter Musik. Ich bevorzuge Robbie Williams, Mika oder Abba. Dabei kommt man so in Schwung, dass die Durchblutung, vor allem auch im Gesicht angeregt wird.
Eine gute Zeit, um zum Beispiel mit einer Fruchtmaske die Haut zu klären und dann mit einer regenerierenden zu pflegen.
Da darf nur nicht der Nachbar ins Fenster gucken.
Liebe und Freundschaft
Kann aus Liebe Freundschaft werden? Oder aus Freundschaft tatsächlich Liebe? Gibt es überhaupt Freundschaften zwischen Männern und Frauen? Oder sind diese angeblichen platonischen Freundschaften doch immer gewürzt mit ein bißchen Spannung, Kribbeln und unterdrückten Gefühlen.
Fragen, die doch viele Frauen beschäftigen. Aus Liebe kann Freundschaft werden. Vorausgesetzt man hat sich einmal wirklich geliebt. Kannte sich bis ins kleinste Detail. Hat den anderen trotz Fehlern immer respektiert. Ein Fehler vorhalten war nie nötig. Streit war auch nie nötig. Weil man sich einfach richtig kannte. Dann kann aus Liebe Freundschaft werden. Telefonate und Treffen machen Spaß, weiß man doch, der andere Part sieht einen immer so, wie man wirklich ist. Ohne seine eigenen Negativgefühle zu spiegeln. Es gibt kein Kribbeln mehr und auch keine Spannungen. Keine Konkurrenz zu neuen Partnern. Denn das Besondere ist geschehen. Aus Liebe wurde Freundschaft. Nun die Umkehrseite. Aus Freundschaft Liebe? Ist das nicht immer so ein bißchen gewollt und nicht gekonnt? Nach dem Motto, ich lerne den Menschen mal richtig gut kennen, kenne alle Ecken und Kanten. Und naja, so schlecht ist er gar nicht. Es gibt schlimmere. Und ich gehe kein Risiko ein. Richtig interessant wird es, wenn in einer festen Partnerschaft auf einmal gute Freunde von früher auftauchen. Die immer mal ein bißchen verliebt waren. Und wo es auch immer ein bißchen geprickelt hat. Also da kann ich nur sagen: Aufgepasst Leute! Besonders dann, wenn die Körpersprache eindeutig ist, wie z. B. ständig verschränkte Arme. Und auch die Rhetorik, wie auf dem “Sie” gegenüber dem festen Partner beharren. Da wird’s brenzlig. Denn hier will einer, was Du als fester Partner bestimmt nicht willst.
Die Mütter-Mafia
Mal wieder eine Glanzleistung von Kerstin Gier. Witzig spritzig werden hier Supermütter aufs Korn genommen. Und siegen tun am Ende natürlich die ganz normalen Mütter, die nicht alles so eng sehen.
Coole Mütter. Wer will die nicht haben? Männer ganz bestimmt. Denn nichts ist nerviger, als so eine Übermutter zu haben, für die der Himmel erst voller Geigen hängt, wenn’s den lieben Kleinen auch gut geht. Der Boden schön sauber ist und die nette Herbstdeko mit Filz und Perlchen gebastelt ist. Alles unter dem Deckmantel der Mütterlichkeit. Das sie damit langweilig für Ihre Männer werden und ihre Kinder nur zu kleinen Egomanen erziehen, ist vielen gar nicht bewusst. Kerstin Gier hat dieses, mal wieder, treffend formuliert und anschaulich ausgebaut. Die Mütter-Mafia.
Ein Buch, das ich allen Frauen, die sich selbst nicht so ganz ernst nehmen, nur empfehlen kann.
Schon mal einen Rüden beim Gassi beobachtet?
Es ist doch einfach super schön, einen kleinen Rüden, in diesem Fall einen Westie zu beobachten. Die Art und Weise, wie mit dem anderen Geschlecht umgegangen wird, das strotzende Selbstbewusstsein, auch gegenüber großen Tieren, erinnert mich doch irgendwie an....
Riiischtiiiisch. An Männer… Aber jetzt erstmal zu den Beobachtungen. Ich, kleiner Hund, wackele auf meinen kurzen Beinchen fröhlich durch den Kurpark in Bernkastel-Kues. Schnüffel, Schnüffel, Grunz, Grunz. Mmmmhhh, hier riechts aber super nach Weibchen. Mal so richtig tief die Nase rein. Boooaaah. Riecht die guuuut. Noch ein bißchen geleckt. Ich krieg einen Flash. Schwanz hoch, Pfote hoch. Wo ist sie? Jipppie da hinten. Schnell hinterher gewetzt. Ah, sie will dass ich ein bißchen tanze und um sie werbe. Kein Problem, ist meine leichteste Übung. Sie ist zwar dreimal größer als ich, aber macht nix. Ich bin schließlich super hübsch. Und außerdem ein ganzer Mann. Knurrt die mich doch tatsächlich an. Was soll denn das? Kapiert ihr das? Die will einfach nicht mit mir spielen. Hechel, hechel, ich will aber. Ratloser Blick zu Frauchen. “Warum will die nicht?”. Tja, kleiner Mann, zu klein, zu wild, zu stürmisch. Versuchs das nächste Mal mit Blumen oder in diesem Fall Bestechungsleckerchen.







